Aktivitäten / Galerie 2017


11. November

Jahresendhöck in der Waldschenke Bischofszell

Unser Jahresendhöck fand an einem regnerischen Novemberabend im Bischofszellerwald statt. Nachdem die zahlreichen IPV Thurgau-Mitglieder mit und ohne Begleitung den Treffpunkt beim Parkplatz Nr. 6 gefunden hatten, konnten wir zusammen zur Waldschenke laufen. Dort angekommen genossen alle das warme und heimelige Höckli. Der Raum war schön dekoriert, und die Caquelons standen bereits parat auf den Tischen fürs Käsefondue mit Gemüse. Nachdem alle satt waren, kamen wir in den Genuss einer pferdigen Lesung von Monika Jaedig. Wohl jede/r Anwesende konnte sich bei der passenden Waldhütten-Stimmung in die Isländische Geschichte hinein versetzen. Herzlichen Dank nochmals an Monika für die Reise auf die verborgene Insel Öskuey zu Ulfur und den beiden Islandpferden Hervar und Svana. Dir zuzuhören hat Spass gemacht!
Der feine Duft nach Zwetschenkompott mit Zimt machte uns gluschtig auf das Dessert. Die Männer hingegen gönnten sich lieber ein Schnäpsli. Zu später Stunde packten wir die Tischdekoration in Form von Pferdeleckerli und Lebkuchen zusammen und schritten gemeinsam zurück auf den Parkplatz.
Es war ein gemütlicher und schöner Jahresausklang. Herzlichen Dank an alle, die dabei waren!

Gabi

 

prev next
 

15. Oktober

Ausritt beim Islandpferdehof Hackenberg

Besammlung für unseren Herbstritt war am Sonntagvormittag auf dem Islandpferdehof Hackenberg bei Balterswil bei strahlendem Wetter. Zu fünft (Gabi, Carmen, Nina, Evelyne und Alexandra) umritten wir den nahen Haselberg, zeitweise mit Blick auf den weit unten blau glitzernden Bichelsee. Es war über überdurchschnittlich warm für einen Mitte-Oktober-Tag, was die Ungeschorenen unter unseren Pferden bei jeder Tölt- oder Trabeinlage deutlich zu spüren bekamen (während die Geschorenen ungeschoren davon kamen). Die gelborangen Blätter raschelten und knirschten unter den Hufen, und in der Luft lag der Geruch nach Erde, Herbst und Sonne. Nach fast drei Stunden hatten wir den Haselberg fertig umrundet, der Hunger meldete sich immer stärker, und so machten wir es uns noch eine Weile in der Hackenberg-Lounge bequem, löschten aus extra langen Longdrink-Gläsern den Durst (0 %, bei dieser Tageszeit) und knabberten unseren Lunch.

Herzlichen Dank dem Islandpferdehof Hackenberg für die Gastfreundschaft!
Alexandra

prev next

16. September


Tagesritt ins Gyrenbad

Fast gleichzeitig treffen wir (Kathrin und Roman Bächtold, Gabi Prétot und ich) am Treffpunkt in Huggenberg ein - zusammen mit etlichen Autos und Hunden. Der Parkplatz wäre um ein Haar von den Teilnehmern des Hundekurses total in Beschlag genommen worden. Zum Glück können wir uns arrangieren und so haben alle Platz.
Also, auf zum ersten Programmteil: Kafi und Chueche. Gegen 10h starten wir zu dritt mit unseren Isis Richtung Gyrenbad. Wir schwatzen, geniessen die Landschaft und erklimmen den Hügel zum Ramsberg und tölten dann Richtung Schnurrberg. Mit herrlicher Aussicht lassen wir unsere Pferde grasen und trinken „Kurvenwasser“ in Form von heissem O-Saft mit Weisswein. Eine Wolke zieht doch noch auf, aber der Wetterbericht meint, dass wir denoch trocken bleiben. Frisch gestärkt gehts runter ins Hutzikertobel und wieder bergauf zum Gyrenbad.
Wir stellen die Pferde ein, begrüssen diejenigen die zum Essen dazugekommen sind und lassen uns in der warmen Wirtschaft kulinarisch verwöhnen. Vor allem die Desserts sind der Hammer, nur leider haben die meisten von uns gar keinen Hunger mehr.
Munter und zufrieden gehts dann weiter zum zweiten Streckenteil. Das heisst für uns Reiterinnen, Rubin und Farsaell. Kathrin hat einen Pferdetausch organisiert, jetzt darf Fjölnir mitlaufen und Pruma wird von Roman Heim gefahren. Der neue Kolleg wird sofort in der Gruppe aufgenommen und so gehts los Richtung Scheunberg, wo uns Japanisches Springkraut in Hülle und Fülle sowie ein abenteuerlicher Abstieg erwartet. Der am Boden liegende Baumstamm quer über dem Weg ist entfernt worden, aber die neuen Betonrillen im Weg sind wirklich gefährliche Fallen - zum Glück ist nochmal alles gut gegangen.
Wir geniessen den Blick auf den Guemühliweiher und die Sonne, solange wir dem Waldrand entlang reiten. Wieder im Wald, den Rumisberg hinab und im Tölt/Trab nach Iltishausen (unser kleiner Abstecher in den Kanton Thurgau). Unsere Pferde nehmen einen Schluck Wasser am Brunnen und dann reiten wir dem Bach entlang das Stosstobel hinauf. Und natürlich auf der andern Seite wieder ein Stück herunter ;-). Und zu guter Letzt: das Schlussbouquet! Den traumhaften kleinen Pfad dem Bächlein mit seinen vielen Wasserfällen und Becken entlang - das einzige, was uns vom träumen und schauen ablenkt, sind die Äste, unter denen wir Reiter ab und zu durchtauchen müssen.
Tja, und dann sind wir oben angekommen, neben Schweinen und Pferden auf der Wiese, gehen wir nach insgesamt 23,5km und 550 Höhenmetern die letzten Meter zu Fuss zu unseren Anhängern. Wir verweilen noch eine Weile zu Speck- und Olivenbrötchen mit Tomaten und trinken aus, bevor wir uns voneinander verabschieden.

Ich finde es war ein echt gelungener Tag bei dem alles stimmte: gute Laune, zufriedene Pferde, schönes Wetter, feines Essen, tolle Landschaft - was will man mehr ?!


Villi Grüess
Nina

prev next

27. August 

Ausritt in Amriswil

Der Ausritt wurde von Sandra und Simone Reinhart organisiert. 
prev next
 

26. August 2017

Minigolfhöck in Müllheim

Am letzten Samstagabend im August trafen sich bei schönstem Sommerwetter 7 Mitglieder und 3 Nichtmitglieder beim Minigolfplatz in Müllheim. Zu Beginn genehmigten wir uns kurz einen kühlen Drink und fassten dann die Schläger und Bälle, bevor es in zwei Gruppen los ging. Nicht alle Bahnen waren leicht zu Überwinden, bis der winzig kleine Ball im scheinbar noch kleineren Loch plaziert werden konnte. Es war aber auch durchaus möglich, das runde Ding mit nur zwei Schlägen zu versenken. Es gab viel zu Lachen, und es wurden immer wieder mal Tipps weitergegeben. Die Vierergruppe vor uns mit Roman, André, Sabrina und Carmen schien die Strebertruppe zu sein. Im Nu hatten sie jeweils ihre Bälle ins Zielloch geschossen. So auch am letzten Posten. Wir, die Fünfergruppe, besetzt mit Ines, Georges, Bianca, Kathrin und mir, nutzten halt die 6 Franken Bahngebühr voll und ganz aus :-)
Es hat allen grossen Spass gemacht – auf ein Neues.
Da Minigolfspielen Hunger macht, beschlossen wir in die Pizzeria Costa Brava zu fahren. In der Gartenwirtschaft wurden die feinen Pizzas in der gemütlichen und lustigen Gruppe verspiesen.
Es war ein ganz toller und schöner Abend, ein Vereinshöck mal anders.

Gabi

prev next
 
25. Juni 2017

Ausritt ab Moorwilen

Ein kleines, aber fröhliches Grüppchen traf sich am Sonntagmorgen bei schönstem Sommerwetter auf dem Hof «Eldorado-Moorwilen.» Um 10 Uhr ritten wir los, geführt von Carmen, die eine herrliche und tolle Strecke aussuchte. Nach 2 Stunden und knappen 13km kamen alle wohlgelaunt und mit Hunger zurück auf den Hof. Als alle Isländer auf der Weide oder auf dem Sandplatz versorgt waren, durften die Reitersleute am gedeckten Tisch Platz nehmen. Die Grilladen und die mitgebrachten Salate schmeckten allen. Zum krönenden Abschluss, tischte Kathrin noch einen selbstgebackenen, feinen Blechkuchen auf, vielen Dank. Gegen 15 Uhr wurden alle Pferde wieder verladen und heimwärts gings vom schönen Bodenseerücken. 


Herzlichen Dank an Carmen fürs Organisieren.

Gabi


prev next
 

4. Juni 2017

Stallbesichtigung Islandpferdehof Hackenberg

Am Pfingstsonntag hatte das Team vom Islandpferdehof Hackenberg zum Tag der offenen Tür eingeladen. Dank dem schönen Wetter waren viele Interessierte nach Balterswil gereist, darunter 14 IPV-Thurgau Mitglieder.
In der schönen Reithalle wurde uns von Valeska Lehmann, Martina Giezendanner und Sylvana Frigoli eine tolle Shownummer vorgeführt.
Auf dem großen Hof hat es Platz für 50 Isländer und ist mit Reithalle, Sandviereck und überdachtem Longierzirkel gut ausgerüstet.  Das Angebot beinhaltet auch Reitunterricht für Gross und Klein.
In dem grossen Offenstall sind bereits 11 Pensionspferde eingezogen. Für die Reiter bietet das schöne Riterstübli mit Blick in die Reithalle, einen gemütlichen Ort fürs Zusammensitzen.
Für das leibliche Wohl wurde mit kühlen Getränken und heissen Würsten vom Grill gesorgt. Die Kleinen kamen in den Genuss vom Ponyreiten.

Wir wünschen dem Team viele schöne Stunden und viel Erfolg auf dem Hackenberg!

Gabi

prev next
 

20./21. Mai 2017

Zweitagesritt von Hüttwilen nach Schlatt TG

Am Wochenende vom 20. und 21. Mai 2017 waren sechs Isländer mit vier IPV Thurgau-Mitgliedern und zwei Nichtmitgliedern zusammen unterwegs. Getroffen hatten wir uns um neun Uhr auf dem Büelhof in Hüttwilen. Schon bald kam Ines, unsere Helferin für den Samstag, im Gepäck einen riesigen, selbstgebackenen Zopf. Es folgten Josephine und Eva,  ein paar Minuten später Sandra. Nur auf die Familie Dieudonné mussten wir etwas warten. Diese Zeit verbrachten wir mit Kafi trinken, schwatzen und unsere sieben Sachen im Pferdeanhänger verstauen. Dann ritten wir los:  Es ging in Richtung Buch, an Horben vorbei, durch die Rebberge vom Iselisberg, weiter zur Uerschhuuser Trotte, von wo aus uns eine herrliche Aussicht geboten wurde. Nach dem ersten Tölt durch die Rebberge gelangten wir zum höchsten Punkt unseres Rittes, beim Sonnenberg auf 507m. Von dort aus ging es weiter Richtung Niederneunforn, hinunter zur Thur, wo ausgiebiger Tölt folgte. Im Fahrhof konnten wir unsere Isländer an einem Brunnen tränken lassen. Farsi und Hnoss wären am liebsten in den Brunnen gesprungen. Im Burghof angekommen machte Schiwo – der Hund von Sandra – eine unliebsame Begegnung mit einem anderen Hund. Zum Glück war nichts passiert, doch mit einem Schrecken ritten wir weiter dem Mittagshalt entgegen. Von Ines und André wurden wir in der Waldhütte von Ossingen herzlich begrüsst. Die Anbinde für die Pferde war bereits parat, der Tisch gedeckt und die Würste schon bald auf dem Grill. Alle Pferde mit Heuwürfel und Rüebli versorgt liessen wir uns am Tisch nieder und wurden von den beiden fleissigen Helfern kulinarisch verwöhnt. Ausgeruht und frisch gestärkt ritten wir weiter. Aus dem Wald kommend Richtung Ossingen, der Eisenbahnlinie entlang, vorbei am Weingut Wiesendanger, dem schönen Husemersee entlang, bis wir schon bald wieder auf André trafen, der in der Zwischenzeit Kafi und Kuchen aufgetischt hatte. Nach dem Zvierihalt nahmen wir die letzte Etappe des Tages unter die Hufe. Diese führte uns über die Felder, vorbei an Trüllikon, durch den Wald, auf die Anhöhe, von wo aus wir unser Ziel  Schlatt sehen konnten. Die letzten Meter der heutigen 28 km ging es zu Fuss bis zum Pferdehof Tiefental, wo uns das Empfangskomitee Priska Hettich, Roger Louis und André begrüssten. Als unsere Isis versorgt und in die grossen, hellen Boxen gebracht waren, machte sich bei dem einen oder anderen die Müdigkeit bemerkbar. Alle aber waren wir wohlauf und gut gelaunt, so wie es sein sollte. Also bezogen wir Reitersleute die Herberge, legten die Schlafsäcke aufs Bett, zogen die bequemen Kleider an und machten uns auf zum Apéro. Hungern mussten wir an diesem Tag nun wirklich nicht. Priska und Roger deckten liebevoll den Tisch und waren in der Küche fleissig daran, uns mit einem super feinen Spaghettiplausch zu verköstigen. Salat, drei verschiedenen Saucen und nicht zu vergessen der feine Dessert, frische Erdbeeren mit Vanilleglace und Schoggimousse. Zwischendurch verteilte ich als Erinnerung an unseren Zweitagesritt jedem eine Stallplakette, welche von der Raiffeisenbank Frauenfeld und von Nadine Hürlimann von LitlaHest gesponstert wurde – herzlichen Dank nochmals. Um die müden Geister nochmals etwas zu wecken, bekam jeder Reiter nach dem Dessert ein Wettbewerbsformular mit 15 Fragen über die Tagesreitstrecke, welche anhand von Fotos beantworten werden mussten. Die höchste Punktzahl hatte Alexander erreicht, dicht gefolgt von Sandra. Auf dem Gabentisch, der dank dem Pferdesporthaus Loesdau reichlich gedeckt werden konnte, gab es für jeden Reiter etwas Schönes auszusuchen, über Abschwitzdecken, Putztaschen, Pferdeshampoo, Belohnungswürfeli bis zu Gutscheinen.
Nach Mitternacht krochen wir müde und zufrieden in unsere Schlafsäcke. Die beiden Köche Priska und Roger machten noch den Abwasch. Was für tolle, liebe Menschen!? Ein grosses und herzliches Dankeschön euch beiden für euren mega Einsatz!

Sonntagmorgen 7 h, aus dem Schlafsacke gekrochen ging es erst mal zu den Pferden. Alle hatten die Nacht gut überstanden und waren friedlich am Heu knabbern. Zurück in der Herberge wurde der Zmorgetisch gedeckt, mit Konfi, Fleisch, Käse etc. und den beiden mitgebrachten Zöpfe von Eva und Ines, herzlichen Dank. Mittlerweilen hatten alle Reiter am Tisch Platz genommen und erfreuten sich an dem herrlichen, sonnigen Wetter. Nachdem alle satt waren, wurde die Herberge auf Vordermann gebracht, alle Taschen hinunter getragen und wieder im Pferdeanhänger verstaut. Unterdessen steckten wir wieder in unseren Reitklamotten und mit denen ging es in den Stall zu unseren tollen Isländern. Geputzt und gesattelt standen alle 6 Isi’s parat und waren Startklar. Und so konnte pünktlich um 10h abgeritten werden, nachdem es noch ein Erinnerungsgruppenfoto gab. Die Strecke führte uns erstmal an der wärmenden Sonne über die Felder von Schlatt, dem Waldrand entlang, durch den Dickihof und weiter durch den grossen Wald von Truttikon. Auch am Sonntag wurde unterwegs rege diskutiert über Isländer und alles andere, es war eine fröhliche und gute Stimmung. Nach etwa einer Stunde, erreichten wir den Barchetsee und ritten diesem entlang. Weiter Richtung Oberneunforn und unserem z’Mittagsziel in der Besenbeiz zum Rossstall in Wilen im flotten Tempo näher. Alle Pferde angebunden und mit Heuwürfel versorgt, nahmen wir in der schönen Gartenwirtschaft Platz. Der erste Hunger machte sich bei den meisten wieder bemerkbar und so wurde der Fleischkäse mit Kartoffelsalat genüsslich gegessen. Um 14h machten wir uns auf um die letzten Meter unseres Zweitagesrittes in Angriff zu nehmen. Diese Strecke führte uns an dem Waldrand von Wilen zum Felderhof mit einer herrlichen Sicht ins Stammertal, weiter auf der Höhe in Richtung Uerschhausen bis wir zum Nussbaumersee kamen. Diesem entlang bis zum Hüttwilersee, beides wunderschöne Seen. So eine Erfrischung im Wasser, wäre schon toll gewesen, liessen es dann aber doch sein. Und so nährten wir uns dem Büehlhof, nur noch durch den Wald und die letzten Meter ging es dann wieder zu Fuss, bis wir von Martin Dieudonné, André und Silas empfangen wurden. Nun waren auch die heutigen zurückgelegten  26km geschafft.  Die Pferde abgesattelt, durften sie am wohlverdienten Gras knabbern. Für uns Reiter gab es nochmals Kafi und Kuchen, die von Sandra und Barbara gebacken wurden, herzlichen Dank. Nachdem alle Reiter ihre Sachen wieder in ihren Autos verstaut hatten, die Isländer eingeladen waren, hiess es sich von einander zu verabschieden.

Für mich und Farsi waren es zwei ganz tolle, schöne und unvergessliche Tage, bei perfektem Wetter, fröhlichen Reitern und motivierten Isländern. Ich freue mich schon auf den 3. Zweitagesritt vom IPV Thurgau im 2018  :-)

Gabi

prev next
 

23. April 2017

Ausritt in die Gertau und mobile Pferdewaage

Unser Frühlingsausritt vom Sonntag 23. April wurde von unserem Mitglied Sabrina Kreis organisiert, herzlichen Dank. In Zihlschlacht trafen 10 IPV Thurgau Mitglieder und 2 Nichtmitglieder ein. Alle Isländer gesattelt und alle Reiter parat, ging es um 10.30 h los Richtung Hudelmoos. Auf schönen Wegen und flottem Tölt kamen wir zügig voran. Bei einer Kreuzung wurden wir von einer netten Dame angehalten. Sie kam auf uns zu mit Semmeli und Schoggistengeli. Eine gelungene Überraschung von Sabrina und ihrer Kollegin, vielen Dank. Den späten Znüni gegessen, ging es weiter in das schöne Naturschutzgebiet Hudelmoos. Durch Rotzenwil, weiter zur Blidegg und Degenau. Geplant war, dass wir durch die Sitter reiten. Da es aber viel Wasser und eine starke Strömung hatte, mussten wir leider unser Vorhaben abblasen. Also ging es an der Sitter entlang, bis wir bei Alten über die Holzbrücke reiten konnten. Dies war auch schön, konnten wir so auf einem langen Grasweg ausgedehnt tölten. In der Gertau angekommen, wurde jedem Pferd eine Weide zugeteilt. Diese erfreuten sich an dem Gras und liessen es sich gut gehen. Für 6 Isländer aber war die Freude nicht von langer Dauer, denn Vera und Nicole von der mobilen Pferdewaage waren parat. Zuvor mussten die 6 Pferdebesitzerinnen schätzen, wie schwer ihre Isis ist. Diese Zahlen wurden notiert und dann mit dem effektiv gewogenen Gewicht ausgewertet. Die Differenzen gingen von 1kg bis zu 51kg. Spass hatte es allen gemacht – und gut zu Wissen, wie schwer sein Pferd tatsächlich ist.

Als alle Pferde auf der Weide waren, setzten wir uns in die Gartenwirtschaft zu den anderen. Nach der Mittagspause wurden alle Isländer wieder parat gemacht, doch ganz klar, zuerst musste noch ein Gruppenfoto geschossen werden. Von der Sonne gewärmt ritten wir der Sitter entlang. Wieder über die Holzbrücke, auf dem Grasweg entlang zur Blidegg. Dort kamen die Pferde und die drei Reiter, Barbara, Alexander und Maggie in den Genuss einer Extraroute, wo ihre Isländer richtig Gas geben konnten. Die Gruppe wieder komplett ging es weiter, durch Rotzenwil und zurück nach Zihlschlacht.

Ein herrlicher Tag im Kreise fröhlicher Reiter und motivierten Isländern ging zu Ende.

Gabi


prev next
 

19. März 2017

Stallbesichtigung auf dem Islandpferdehof Lieburg

Am 19. März haben Catherine Mynn und Roman Spieler zum Tag der offenen Türe auf ihrem Islandpferdehof Lieburg in Esslingen eingeladen. Neun «gwundrige» IPV Thurgau-Mitglieder waren an der Stallbesichtigung mit dabei. An einer Stallführung erzählte Roman aus der Geschichte der Lieburg und über die heutigen Ziele und Angebote ihres Hofes. So wird beispielsweise die Jugendförderung auf der Lieburg gross geschrieben, Kindern und Jugendlichen sollen besonders unterstützt werden. Im umgebauten Stall leben 50 Isländer in vier verschiedenen Gruppen. Die leichtfuttrigen Isis haben mittels zeitgesteuerter Raufe begrenzten Zugang zum Heu. Stuten und Wallache werden getrennt gehalten. Dass alle Isländer beschlagen sind, erstaunte mich. Auf meine Frage warum dies so sei, bekam ich von Roman die Antwort, weil sie nur harte Böden im Auslauf hätten und der Abrieb der Hufe somit zu gross wäre.

Nach der Stärkung mit Kaffee und Kuchen gingen wir hinüber zur Ovalbahn. Uns Zuschauern wurden von einer Jugendreiterin, zwei Pensionären sowie von Catherine und Roman verschiedene Pferde und ihre fünf Gangarten vorgeführt. Der Pass faszinierte mich einmal mehr, auf so kurzer Strecke ein dermassen schnelles Tempo – wahnsinnig.

Nachdem wir nochmals etwas durch den Stall gestreift waren, den Isländern beim Spielen zugeschaut oder beim Verkaufsstand von Arcticwear gestöbert hatten, machten wir uns gegen Abend auf den Heimweg.

Ein wirklicher schöner und gut durchdachter Stall. Es war ein interessanter Ausflug ins Zürioberland.

Gabi