Herbst-Ausritt ab Neuhausen zur Burgruine Radegg, oberhalb Osterfingen

Die Ruine Radegg ist eine um 1200 erbaute und um 1300 zerstörte Spornburg im Kanton Schaffhausen

Sie liegt auf 560 m ü. M., hoch über dem Wangental auf einem Felssporn des Rossberg.


Unser diesjähriger Herbstausritt fand am Sonntag 18. Oktober statt. Besser hätte das Wetter nicht sein können, angenehme Temperaturen und Sonnenschein. So trafen sich gegen 11h im Chlaffental bei Neuhausen, im schönen Kanton Schaffhausen, 8 Reiter-innen und 9 Islandpferde. Alle startklar konnte es los gehen in Richtung Azheimerhof. Eine herrliche Aussicht zu den Alpen wurde uns geboten. Auf einem idyllischen Trampelpfad ging es weiter, neben uns die Grenzsteine zu Deutschland. Nach dem zügigen und ausgedehnten Trab oder Tölt, näherten wir uns bereits der Wasenhüte wo Wanderer am grillieren waren. Für uns ging es aber noch weiter in Richtung Rest. Rossberghof. Aus dem Wald gekommen, erwärmte uns die Sonne und feiner Duft von Pommes Frites machten uns hungrig. Nach ein paar Metern ging es wieder in den bunten Wald und schon bald kamen wir bei der Burgruine Radegg oberhalb von Osterfingen an. Begrüsst wurden wir von André und Schlossi welche alles vorbereitet hatten. Abgestiegen die Pferde angebunden, mit Heuwürfeln und Wasser versorgt, gab es dann auch für uns, endlich  :-)  , was zu Essen. Die Zeit verging wie im Fluge und so ritten wir gegen 15h weiter. Der Heimweg führte uns durch den Wald oberhalb des Wangentals in Richtung Neuhausen. Die Stimmung war locker und fröhlich, so wurde viel gelacht und geschwatzt. Mit der Sonne im Gepäck kehrten wir wohlgelaunt im Chlaffental an. Die Pferde noch ein wenig grasen gelassen, allen Tschüss gesagt und alles eingepackt, ging es auf den Heimweg. Maggie, ich und unsere drei Isländer, spazierten gemütlich nach Hause.

Schön war’s unser Herbstausritt und nochmals vielen Dank, 
dass ihr den, weiten, Weg in meine Gegend unter die Räder genommen habt.


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5. Zweitagesritt Weiningen - Salen-Reutenen - Weiningen

Das letzte Septemberwochenende gehörte unserem Zweitagesritt, der sich wettertechnisch so einiges einfallen lies. So trafen sich 6 Reiterpaare um 9.30h beim Schützenhaus in Warth-Weiningen, gut ausgerüstet in warmer, wasserfester Kleidung. Nach der Begrüssung gab es zur Stärkung Tee und Gipfeli. Alles Gepäck (Schlafsäcke, Taschen etc.) im Pferdeanhänger von André verstaut, wurden die Pferde parat gemacht damit wir pünktlich um 10h starten konnten. So zog die bunte Pferdetruppe mit 3 Isländern,1 Mustang und 2 Freibergern los.

Die Strecke führte uns am Waldrand und dem Seebach entlang, über das Brüggli und auf der anderen Seite auf einen idyllischen Weg entlang, Richtung Herdern. Es wurde rege diskutiert und jene die sich noch nicht kannten, lernten sich kennen. Beim Teebrunnentobel gab es einen flotten Trab oder Tölt, je nach Pferderasse  :-)  Alle sechs aber harmonierten super zusammen. Nach der Überquerung der Strasse Herdern-Pfyn, kamen wir dem kleinen Wiler namens Wilen näher. Dass man seine zwei Pferde auch mit einem Quad von der Weide holen kann, wissen wir nun auch. Farsaell war das Gefährt aber nicht sehr geheuer und war froh, nicht damit mitlaufen zu müssen.

An der nächsten Kreuzung bogen wir links ab, wieder ein Stück am Waldrand entlang bis wir uns Ammenhausen näherten. Vorbei am Meienberg, ein Blick zum Schloss Liebenfels, ging es weiter durch den Wald bis wir diesen auf der Anhöhe verliessen und Gündelhart vor uns lag. Beim Schloss Gündelhart wurden wir sehnlichst von André, Gudrun und Britta erwartet. Der angekündigte Wind blies dort oben wirklich sehr stark. So waren wir froh, konnten wir unsere Pferde hinter der Scheune anbinden wo es etwas ruhiger war. Bis auf die Herde Gänse die sich auf der Wiese nebenan vergnügten. Woher sollten unsere Pferde wissen, dass die weissen, gefiederten Tiere ihnen nichts machen? Die beiden Fribis von Sabine und Jessica, Picara und Pervenche, durften auf die Weide.

Alle Pferde mit Wasser und Heuwürfel versorgt, durften wir in der Scheune Platz nehmen. Mit viel Liebe waren die Tische und das Buffet von Gudrun angerichtet. Nochmals vielen lieben Dank. Die heisse Suppe tat richtig gut und wärmte von innen. Weiter wurden wir verwöhnt mit Salat und zweierlei Lasagne, einmal mit Fleisch und eine für die Vegis. Fein wars! Und zu guter Letzt, tischte Gudrun noch ein leckeres Dessert auf. Zu hungern musste auf dem Schloss Gündelhart nun wirklich niemand.  

Alle Reiter wieder in die warmen Kleider gehüpft und die Pferde gesattelt, ging es um 14h weiter. Durch den Wald oberhalb von Lanzenneunforn, an der Villa Mendaris vorbei, über die Hauptstrasse Pfyn-Hörhausen, Richtung Mühle. Durch Hörhausen, entlang der Obstanlage, weiter in Richtung Reckenwil. Entlang dem Chräbsbach gab es nochmals einen flotten Trab / Tölt. Der Weg führte uns weiter durch Uhwilen, rauf über die Halde mit einem herrlichen Ausblick. In Sassenloh bei Esther und Nadine erwartete uns ein schöner und reichlich gedeckter zVieritisch. Auch euch beiden herzlichen Dank für die Gastfreundschaft. Die heissen Getränke kamen bei uns allen gut an. Nach dem Päusli begleite uns Nadine mit ihrer flotten Isistute auf unserer letzten Tagesetappe. Entlang dem Forehölzli hatten wir nochmals eine herrliche Aussicht, sogar das Schloss Gündelhart war zu sehen. Durch den Chlosterwald Richtung Salen Reutenen ging es weiter. Unsere 7 Pferde immer noch voller Tatendrang. Kurz vor unserem Ziel, verliessen uns Nadine und Fina und machten sich auf den Heimweg. So ritten wir wieder zu sechst weiter und nahmen die letzten paar Meter unter die Hufe, bis wir schon bald den Waldhof erblickten. Dort angekommen wurden wir von André und Sabine erwartet (sie gab ihr Pferd nach der Mittagspause Jessica als Handross mit und fuhr bei André im Auto mit). Die beiden waren schon fleissig und luden unsere Sachen aus dem Pferdeanhänger. Unsere Pferde abgesattelt, wurden sie in ihre Boxen gestellt und bekamen ein üppiges, wohlverdientes Nachtessen. Die rund 30km hatten Ross und Reiter alle gut überstanden und dem Wetter Paroli gezeigt.

Inzwischen hatten wir auch wieder Hunger bekommen und so erwartete uns Stefan Sommer im Riterstübli mit einem währschaften Käsefondue. Dazu ein feines Glas Wein, was will man noch mehr?
Die Überraschung war riesig als Britta, André und mir, im Namen von allen Reiterinnen einen schönen Geschenkkorb vom Schloss Herdern überreichte. Als Dank für die Organisation unseres Rittes. Herzlichen Dank nochmals an euch alle, ich bin immer noch sehr gerührt.

Als Erinnerung an unseren 5. Zweitagesritt, bekam jede Reiterin eine Stallplakette geschenkt. Carmen und Kathrin haben unterdessen schon drei davon. Ob es noch mehr werden?

Vor dem üppigen Dessert (dreierlei Kuchen) wurde das Gedächtnis meiner Mitreiter getestet, das am morgen angekündigte Quiz „Augen auf“ hiess es. Anhand von 40 Kärtchen die auf dem Tisch lagen, mussten immer zwei richtige einander zugeordnet werden, was sich aber nicht als so leicht heraus stellte. Dennoch gab es zwei Siegerinnen, Carmen und Kathrin heimsten sich je 12 Punkte ein. Dicht gefolgt von Sabine mit 9, Jessica und Evelyn mit je 7 Punkten.

Nach dem Schlummitrunk in Form vom bekannten Feenstaub (vom 3. Zweitagesritt nach Schleitheim), gingen wir müde und zufrieden in unsere Betten. Leider kamen nicht alle in den Genuss von einer bequemen Matratze, so war deren Schlaf nicht sehr erholend. Die Matratze z.b. von Evelyn hatte leider viel zu wenig Luft, so lag die Arme ziemlich hart.

 

Der Sonntagmorgen begrüsste uns wettertechnisch schon einiges freundlicher, sogar die Sonne blickte zwischen den Wolken hervor. Nach dem wir unseren Pferden eine grosse Portion Heu vorbei gebracht hatten, durften wir das vielseitige Frühstück in Angriff nehmen. Alle unseren Sachen wieder im Anhänger verstaut, die Pferde gesattelt, ging es pünktlich um 10h los. Mit von der Partie waren Britta und ihr Skelmir. Auf ging es Richtung Haidenhaus, durch den „Grosswald“, an den Bauernhöfen Geisshaus und Löhren vorbei, in wärmender Begleitung der Sonne. Über die Strasse Homburg-Raperswilen, entlang dem Waldrand wo Sunny (der Hund von Carmen) immer wieder ein Holzstückli zum mittragen fand. Nach der Obstplantage des Bauernhofes Hirten, stiessen wir auf einen eher unfreundlichen Hofhund. Nochmals Glück gehabt, nichts passiert, es konnte weiter geritten werden.

Vorbei am Schloss Klingenberg, welches wie ausgestorben schien, ging es im Trab/Tölt zu den Höfen Unterkappel. Oberhalb von Ober- und Unterhörstetten ritten wir gemütlich und bei bester Laune dem Waldrand entlang. Und schon bald kamen wir unserem Mittagshalt der Waldhütte Huewise bei André an. Dieser machte ein grosses Feuer, tischte Salate, Brote, Pommes Chips und vieles andere liebevoll auf. Auch die Anbindevorrichtung zwischen den Bäumen war parat. Unsere Pferde wieder mit Wasser und Heuwürfeln versorgt, durften wir an dem Tisch Platz nehmen und uns verwöhnen lassen. Verschiedene Würste, Maiskolben, Gemüse, Röschtiegge und Chäsplätz standen zur Auswahl. Auch am Sonntag musste niemand hungern  ;-)   Der von Sabine gebackene Birnenkuchen wurde von uns genussvoll gegessen, vielen Dank. Mit vollen Mägen konnte die letzte Etappe unseres Zweitagesrittes in Angriff genommen werden.

Durch das mystische Tobel, entlang dem Dorfbach kamen wir nach Pfyn. Die schönen und langen Feldwege luden gerade dazu ein, einen Trab/Tölt zu machen. Am Schützenhaus und am Naturschutzgebiet Hinderriet vorbei, ging es wieder in den Wald. Bei der Ochsenfurt wurden wir von der wärmenden Sonne und einem schönen Ausblick nach Frauenfeld verwöhnt. Bei der Waldlichtung „Paradiis“, erfreuten sich Kühe an uns und galoppierten uns freudig entgegen. Die letzte Steigung lag vor uns, dem Waldrand entlang, bis wir Weiningen erblickten. Nur noch ein paar Meter und unser Tagesziel war erreicht. Auch diese rund 30km hatten alle bestens bewältigt und zufrieden erreichten wir unsere Pferdeanhänger. Die Pferde wurden abgesattelt und durften noch grasen. Das blaue Tischli wurde von André wieder mit Kuchen, Kaffee und Tee gedeckt. So liessen wir den zweiten Tag von unserem Ritt gemütlich ausklingen. Allen Tschüss gesagt, die Pferde verladen, konnte es auf den Heimweg gehen. 

 Es war ein weiterer sehr schöner und toller Zweitagesritt.
Herzlichen Dank an alle Beteiligten, sei es als wertvolle Helfer, für die schöne Gastfreundschaft oder als wetterfeste Reiter. 

Hat Spass gemacht mit euch allen!


Samstag, los gehts ....

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Sonntag, weiter gehts ....

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Raindrop Technique - Kurs am 22. Februar

Mit Carmen Berther, auf dem Pferdehof Steinegg in Hüttwilen

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